Social Recruiting: Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken verbreiten

Auf der Jagd nach den besten Talenten reicht es nicht mehr aus, Stellenanzeigen auf Jobbörsen zu platzieren und darauf zu hoffen, dass hervorragende Bewerber von selbst anbeißen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Arbeitgebermarkt in einen Bewerbermarkt verwandelt. Das heißt: Die idealen Kandidaten bewerben sich nicht mehr bei Unternehmen, sondern Unternehmen müssen sich potenziellen Mitarbeitern anbieten.

Stellenanzeige auf dem Smartphone

Ein wichtiger Kanal, um geeignete Bewerber zu erreichen, sind die sozialen Medien. Facebook, Instagram & Co haben eine sehr hohe Reichweite und bieten exzellente Möglichkeiten, um Werbeanzeigen bei der richtigen Zielgruppe auszuspielen. Zudem lassen sich hier nicht nur Bewerber erreichen, die aktiv auf Jobsuche sind. Auch latent suchende Personen können von einem Wechsel des Arbeitgebers überzeugt werden.

Wir werfen im Folgenden einen Blick darauf, wie Sie eine Stellenanzeige in sozialen Netzwerken effektiv & Effizienz verbreiten können, um die Vorteile des Social Media Recruitings für Ihr Unternehmen zu nutzen.

 

Stellenanzeige Social Media: Was ist zu beachten?

Möchten Sie erfolgreiches Social Media Recruiting betreiben, müssen Sie grundsätzlich drei Dinge beachten:

  • die Gestaltung der Werbeanzeige (Texte & Bild)

  • die Gestaltung der Zielseite (Landingpage)

  • die Verbreitung der Anzeige (Zielgruppe)


Die Werbeanzeige selbst soll Aufmerksamkeit erregen und die angesprochene Person zum Klick animieren. Dafür braucht es einen informativen, aber dennoch knackigen Text und ein Bild, das den Leser neugierig macht. So wird verhindert, dass man im Newsfeed von Facebook & Co einfach ignoriert wird.

Hat der User auf die Anzeige geklickt, landet er auf der Zielseite (auch: Landingpage). Hier erhält er detaillierte Informationen rund um die beworbene Stelle. Möchten Sie mit Ihrer Anzeige allgemeines Employer Branding betreiben, können Sie den User auf die Karriereseite Ihres Unternehmens schicken. Bei der Bewerbung eines bestimmten Jobangebotes sollten Sie aber so genau wie möglich auf der Landingpage Ihre Zielgruppe ansprechen.

Handelt es sich z.B. um ein Stellenangebot für eine Führungskraft, sollten Sie eine entsprechend gestaltete Landingpage verwenden. Auf der Suche nach Azubis werden Sie mit Sicherheit eine andere Ansprache wählen und nicht unbedingt die gleichen Benefits hervorheben.

Handynutzung Deutschland

Die Steuerung der Ausspielung und Verbreitung der Stellenanzeige funktioniert bei Facebook & Co sehr gut, da die Social Networks über detaillierte Nutzerdaten verfügen und somit ein genauesTargeting möglich ist.

Übrigens: Wenn Ihr Unternehmen bereits über reichweitenstarke Präsenzen verfügt, können Sie auch versuchen, Ihre Stellenanzeige auf dem organische Wege (d.h. über das Teilen eines Beitrages auf Ihrer Seite) zu verbreiten. Allerdings werden Sie auf diese Weise nur einen Bruchteil der potentiell interessanten Kandidaten erreichen.

 

Wie lässt sich der Erfolg von Social Media Stellenanzeigen steigern?

Eine neu geschaltete Anzeige im Facebook Werbenetzwerk befindet sich nach dem Start zunächst in einer sogenannten Lernphase. Der mächtige Algorithmus muss erst eine Weile verstehen, welches Ziel mit der Anzeige verfolgt wird und welchen Usern sie ausgespielt werden sollte, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

facebookJe länger die Anzeige läuft, desto mehr Daten werden gesammelt. Sobald diese Phase abgeschlossen ist, verbessern sich die KPIs meist nochmal deutlich. Allerdings müssen nicht Facebook allein das Feld überlassen, um die Optimierung Ihrer Werbeanzeigen voranzutreiben. An folgenden Stellschrauben können Sie auch selbst drehen:

  • Verschiedene Texte & Bilder testen: Legen Sie möglichst viele Varianten an, die Facebook gegeneinander ausspielen kann. So kann der Algorithmus prüfen, welche Kombination aus Text und Bild sich am besten für die Erreichung Ihrer Ziele eignet.

  • Unterschiedliche Zielgruppen: Sie können Facebook eine Zielgruppe vorgeben (z.B. auf Basis von Alter, Interessen etc.) oder dem Algorithmus grundsätzlich freie Hand lassen. Probieren Sie aus, mit welchen Maßnahmen sich die besten Ergebnisse erzielen lassen.

  • Retargeting & Lookalike nutzen: Nutzer, die bereits auf Ihre Anzeige reagiert haben, können Sie auf Facebook erneut über das sogenannte Retargeting ansprechen. Alternativ steht Ihnen auch die Möglichkeit offen, eine Lookalike-Audience auf Basis der Besucher Ihrer Website aufzubauen. Dabei handelt es sich um Personen, die den bisherigen Interessenten für Ihr Jobangebot ähnlich sein könnten.

  • Engagement fördern: Bringen Sie die angesprochenen Nutzer dazu, Ihre Stellenanzeige zu teilen oder Freunde in der Kommentarspalte zu erwähnen. Auf diese Weise machen Sie die von Ihnen angesprochenen Personen, die selbst kein Interesse an der Stellenanzeige haben, zu kleinen Headhuntern. Zudem zeigt eine hohe Reaktionsrate Facebook an, dass die Kampagne zur Zielgruppe passt. Folglich könnte dies die Ergebnisse bei der Ausspielung weiter verbessern.

  • A/B-Test der Landingpages: Auch die Optimierung der Landingpage hat einen großen Einfluss auf die Effizienz der Kampagne. Versuchen Sie, verschiedene Varianten (z.B. über Google Optimize) gegeneinander auszuspielen und finden Sie heraus, auf welche Version die User besser reagieren.

Insgesamt zeigt sich, dass Social Media Recruiting viele Optionen bietet und Ihnen besonders mit dem Facebook Algorithmus ein mächtiger Partner zur Seite steht, um potenzielle Bewerber zu erreichen.

Allerdings kann man mit den falschen Einstellungen schnell Geld verbrennen ohne Ergebnisse zu erzielen, wenn man sich noch nicht so gut auf dem Gebiet auskennt. Es erfordert einiges an Erfahrung, um die Anzeigen sinnvoll aufzusetzen, kosteneffizient zum Laufen zu bringen und kontinuierlich zu optimieren.

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Unterstützt werden sie dabei von unserer smarten Recruiting-KI, die bei der Festlegung des optimalen Budgets und der zielgruppengenauen Ausspielung der Anzeigen eine zentrale Rolle einnimmt. Die Ergebnisse unzähliger Social Media Recruiting Kampagnen haben eine breite Datenbasis für unsere Recruiting-KI geliefert, sodass Sie mit Ihren Stellenanzeigen direkt einen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz haben.